Nachlese:  Island 2002





Die landläufige Meinung lautet: „Island bereist man mit dem Geländewagen oder man bleibt auf der Straße Nr.1, der Ringstraße, die in weiten Abschnitten asphaltiert und in jedem Fall durchgehend gut gepflegt ist“. Die Agentur Behringer hatte also eine Rundtour auf der Nr.1 ausgearbeitet.

Norbert Berr, der Inhaber des gleichnamigen Busunternehmens in Abensberg, will das so nicht hinnehmen. Schließlich liegen eine Reihe interessanter Ziele ausgerechnet abseits der Nr.1 und sind nur auf Schotterpisten zu erreichen, von denen die gröbsten durch zwei Ziffern mit einem „F“ davor gekennzeichnet sind. Dabei ist die „F 35“, die den Süden über das steinige, wüstenhafte Hochland zwischen den Gletschern Langjökull und Hofsjökull hindurch mit dem Norden verbindet, noch eine der harmlosesten. Viel schlimmer können jene kleinen, überhaupt nicht gekennzeichneten Wege sein, z.B. der Weg zur Steilküste bei Krysuvikurberg.

Norbert Berr hat mit seinem neuen Bova - „Futura“ - Bus Strecken bewältigt, bei denen jeder normale PKW aufgegeben und mancher sogenannter „Off-Roader“ seine Schwierigkeiten gehabt hätte. Allerdings sollte man nicht generell jedem Fahrer diese Strecken empfehlen. Ausgeprägtes fahrerisches Geschick gehört schon dazu, und auch die Fahrgäste sollten nicht allzu zimperlich sein. Schließlich passiert es doch hin und wieder, daß die eine oder andere total ausgefahrene Spurrinne mit Steinen aufgefüllt werden muß, und da wäre jeder Fahrer arm dran, der nicht auf die Solidarität seiner Fahrgäste bauen kann.
Island ist mit dieser Reise für Norbert Berr jedoch wohl noch nicht endgültig abgehakt. Es gibt noch eine Reihe weitere Straßen mit einem „F“ davor, die noch erkundet werden wollen.
Auf ein gutes Gelingen also!

Drei „B“´s für „bravourös“:
Bova - Behringer - Berr
 

 


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